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Mirabai - Liebesnärrin

aus dem Rajasthani übertragen von Shubhra Parashar
mit umfangreichem Anmerkungsteil, Glossar und Kurzessays zu Mirabai, Krishna und Bhakti

268 Seiten

Mirabai - Liebesnärrin, S. Parashar: Die Verse der indischen Dichterin, Heiligen und Mystikerin aus dem Rajasthani übertragen von Shubhra Parashar mit umfangreichem Anmerkungsteil, Glossar und Kurzessays zu Mirabai, Krishna und Bhakti Dies ist die erste deutsche Übersetzung der Verse der Mirabai, der berühmtesten Mystikerin und Dichterin Indiens. Ihre Verse zählen zum Kanon der Weltliteratur und stehen neben denen Rumis, Hafis’ und Hildegards von Bingen. „Ich bin nun eine Liebesnärrin“ – so beschreibt sich selbst die indische Rajputenprinzessin Mira (= Mirabai, Meerabai) aus dem 16. Jahrhundert. Ihre zart erotisch gefärbten Verse drücken ihre grenzenlose Sehnsucht und Liebe zu Krishna aus. In ihren Augen ist er, Gott Krishna, und nicht der irdische Ehemann ihr wahrer Gatte, Geliebter, Herr und Meister seit Geburten. Zum Entsetzen der königlichen Schwiegerfamilie sang und tanzte sie öffentlich im Tempel. Man versuchte mehrmals, sie zu töten. Mirabai entging den Anschlägen dank Krishna, wie sie die wundersamen Rettungen in ihren Liedern preist. Viele Wunder und Legenden ranken sich um ihr Leben. Ihre ekstatisch-beseelten Liebesverse vereinen Spiritualität und Erotik in einer ganz intimen und persönlichen Sprache. Sie sind auf dem indischen Subkontinent heute so lebendig und beliebt wie vor fünfhundert Jahren – unabhängig von Religionszugehörigkeit und Kaste. Es gibt Filme, CDs und auch eine westliche Vertonung: Die Übersetzung folgt der kritischen Standardausgabe: Mirambai ki Padavali, Hg. Parashuram Caturvedi von 1976 Ergänzend wurde die Bhati - Ausgabe herangezogen. 268 Seiten